Wer ist da, wenn familiäre Unterstützung wegfällt?
Für viele Erwachsene mit Zerebralparese ist die beängstigendste Frage nicht medizinischer Natur. Es ist eine persönliche Angelegenheit: Wer wird bemerken, wenn ich hungrig bin, mich in Gefahr befinde, isoliert, vernachlässigt oder allein bin? Wir wollen Antworten entwickeln, bevor dieser Moment kommt.
Ein betreutes Zuhause sollte sich wie ein Ort zum Leben anfühlen, nicht wie ein Aufbewahrungsort für einen behinderten Körper.
Unsere langfristige Vision umfasst betreutes Wohnen in der Gemeinschaft für Menschen mit Zerebralparese, denen verlässliche familiäre, pflegerische, wohnungsbezogene, finanzielle, rechtliche, technologische oder gemeinschaftliche Unterstützung fehlt. Ziel ist es nicht, die Menschen zu verstecken. Ziel ist es, barrierefreie Wohnungen zu schaffen, die mit realen Nachbarschaften, Beziehungen, Sicherheitsvorkehrungen und einem sinnvollen Alltag verbunden sind.
Räume, die auf Mobilität, Kommunikation, Sicherheit, Privatsphäre und tägliche Wahlmöglichkeiten ausgerichtet sind.
Koordination der Betreuung, geschulte Helfer, Technologie, Mahlzeiten, Transport und gesundheitliche Nachsorge.
Dokumentierte Unterstützung, Schutz der Rechte, Würde und sorgfältige Prüfung vor wichtigen Entscheidungen.
Freundschaft, ehrenamtliches Engagement, Lernen, Feste und das alltägliche Gemeinschaftsleben.
Ein humanes Sicherheitsnetz entsteht nicht zufällig.
Unterstütztes Wohnen erfordert Planung, Wohnraum, Betreuungskräfte, Technologie, rechtliche Rahmenbedingungen, Transportmöglichkeiten und fortlaufende Rechenschaftspflicht. Spenden helfen dabei, diese Vision von einer improvisierten Notfalllösung hin zu einem stabilen Modell der gemeindenahen Versorgung weiterzuentwickeln.